Braucht man für Tomatensuppe ein Rezept?

handgefilzte Biene

Die kleine Filzbiene, die ich zur Frühlingsdeko raus geholt habe, fliegt gerade auf die Tomatensuppe mit Polentawürfeln zu. Auf dem Geburtstag der lieben Jutta habe ich ein neues Rezeptmagazin kennengelernt und weil mich einige Gerichte begeistert haben, kaufte ich es mir.
Beim heutigen durchblättern lese ich "Tomatensuppe mit gratinierten Polenta-Croûtons", ja klingt lecker, aber brauche ich für Tomatensuppe ein Rezept?
Eigentlich nicht, doch die Idee mit der Polentaeinlage fand ich dann doch zu gut. Was ich mir auf jeden Fall merken sollte, ist dass das ein prima Rezept zum Vorbereiten ist, wenn man also Gäste bekommt, kann man die Suppe sehr gut auch schon einen Tag zuvor kochen.
Hier kommt jetzt meine Variante der Suppe. (Im Heft steht es etwas anders.)




Tomatensuppe mit gratinierten Polenta-Croûtons 

für 4 Personen 

 Suppe:

 1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
1 TL Zucker
400 ml Gemüsebrühe
1 Flasche pass. Tomaten
1 Dose Tomaten gestückelt
Kreuzkümmel
Oregano
1 Lorbeerblatt
Cayennepfeffer
frischer Basilikum
Pfeffer

Croûtons:

400 ml Gemüsebrühe
200 ml Milch
Salz
Muskatnuss
150 g Polenta
(80 g Käse zum Überbacken)




Tomatensuppe mit  Polenta-Croûtons

Dattelcreme

Und zum Nachtisch gab es heute ein köstliches Dessert auch in Anlehnung an ein Rezept aus dieser Zeitschrift. Bei Jutta gab es das schon letzte Woche und weil es so lecker ist, kommt es auf meine Favoritenliste. Außerdem konnte ich endlich meine Tonkabohnen verwenden.


Dattelcreme mit Aprikosenstückchen

für 4 Personen

ca. 15 Datteln getrocknet ohne Stein
300 ml Wasser
Tonkabohne (oder gemahlene Vanille)
1 Becher Sahne
Aprikose aus dem Glas

Datteln grob würfeln und mit Wasser aufkochen. Ca. 20 Minuten köcheln lassen, Tonkabohnen mit der Muskatreibe fein reiben und zugeben. Man sagt es reichen 2 Prisen, ich habe wohl etwas mehr genommen, weil ich das so lecker fand. Bei der Verwendung von Tonkabohnen soll man sparsam sein, weil das darin enthaltene Cumarin in größeren Mengen giftig ist.
Dann die Dattelmasse fein pürieren und abkühlen lassen.
Es ist ganz einfach, aber man sollte wirklich etwas Zeit zum Abkühlen der Masse einplanen.

Sahne steif schlagen und die abgekühlte Dattelmasse vorsichtig unter die Sahne heben. Aprikosen aus dem Glas würfeln und auf Gläschen verteilen, die Dattelcreme dazu und bis zum Servieren noch mal kalt stellen. Im Sommer, wenn meine Minze wieder im Garten wächst, dann kommt zur Deko noch ein Minzblättchen oben drauf, das passt auch geschmacklich sehr gut.
Auch dieses Rezept ist wieder sehr gut vorzubereiten, ich habe kleine Sturzgläser mit Schraubverschluss, so hat jeder sein eigenes Gläschen zum Nachtisch und im Kühlschrank lässt es sich gut stapeln.


Himmelsbeobachtungen, Meteoriten und Sonnenfinsternis

 Im Radio erzählen die was von einem Meteor bzw. Meteoriten, der von einigen Hörern beobachtet worden ist. Soetwas zu sehen ist sicher spannend. Aber wir haben diese Woche auch den Himmel betrachtet.


Dazu haben wir uns auf den Weg in die Sternwarte Aachen gemacht und haben in exklusiver, kleiner Runde einen Vortag über unser Sternensystem, Galaxien, Weltraum, Sternen und anderen astronomischen Dingen gehört. Danach ging es auf die Kuppel und konnten mit dem 80 Jahre alten Refraktor Himmelsobjekte beobachten.

Im Programm der Volksternwarte heißt es:
"Öffentliche Himmelsbeobachtungen sind alte Tradition in der Aachener Sternwarte. Bei klarem Himmel kann jeder Besucher ausgewählte Himmelsobjekte mit dem großen Teleskop beobachten. Bei kalter Witterung bitte an warme Kleidung denken. Bei bedecktem Himmel wird ein interessanter Lichtbildvortrag zur Einführung in die Astronomie angeboten und die Kuppel mit dem Teleskop besichtigt. Die Führung dauert etwa 90 Minuten."




Warme Kleidung hatten wir zwar an, aber man glaubt nicht, wie kalt es auf der Kuppel sein kann.



Für mich war die Atmosphäre da oben und die tolle Kuppel mit dem drehbaren Dach und die ganze orginal Optik von Carl Zeiss incl. diesem riesigen Refraktor (das Beobachtungsgerät nennt man so) besonders beeindruckend. Außerdem habe ich erstmals den Orion mit seinem Gürtel und auch den Orionnebel am Himmel gesehen, das liegt wohl daran, dass ich bisher eher im Sommer in den Abendhimmel geguckt habe, im Winter hat mich das bisher nicht so recht interessiert.

Und da wir diese Woche Freitag in Deutschland eine partielle Sonnenfisternis (ca.77% hier bei uns) beobachten können, hier noch ein Tipp für die, die nach Aachen fahren mögen:

20.03.2015       9.30 bis 12.00 Uhr: Beobachtung der partiellen Sonnenfinsternis mit Vortragsprogrammin der Sternwarte Aachen.
An dieser Stelle ein Hinweis: Niemals die Sonne ohne spezielle Filter beobachten! Es können irreparable Schädigungen der Augen auftreten. Die Teleskope der Sternwarte sind mit entsprechenden Filtern ausgerüstet, die eine gefahrlose Sonnenbeobachtung ermöglichen.

Wer ohne Hilfsmittel die Sonnenfinsternis beobachten möchte, kann beim Augenoptiker eine Schutzbrille günstig erwerben. Nun sind wir gespannt, wie das Wetter am Freitag werden wird.


Zucchinisalat mit Avocado



1 Zucchini
1/2 Avocado
1 Tomate
1 TL Pinienkerne
etwas geriebenen Parmesan
Saft von 1/2 Bio-Zitrone
1 EL Olivenöl
Salz & Pfeffer
Schnittlauch
Basilikum

Vorletztes Jahr habe ich mir einen Spiralschneider gekauft und auch ganz leckere Dinge damit hergestellt. (Hier mein Beitag darüber.) Mir gefällt dieses Küchenwerkzeug immer noch so gut, dass ich heute erneut ein Rezept zeigen möchte, welches mit dem Spiralschneider schnell gemacht ist.
Dazu schneide ich die Zucchini auf dünne Streifen, Avocado und Tomate werden gewürfelt und dann mit einem Dressing aus Zitronensaft und Olivenöl, gewürzt mit Salz und Pfeffer vermengt. Darüber kommen dann geriebener Parmesan und Pinienkerne sowie frisches Basilikum und Schnittlauchröllchen.
Als Alternative schmeckt der Salat auch mit schwarzen Oliven und Schafskäse statt Parmesan.

Aus Filz genäht

Diese drei kleinen Gesellen haben es mir angetan, als ich sie bei Mollie Makes gesehen habe. Um sie nachzunähen habe ich extra noch schwarzen und weißen Wollfilz, der fühlt sich schöner an als der billige Bastelfilz, gekauft und die kleinen neonfarbenen Pom Poms, die schon vor einiger Zeit mal mit Hilfe einer Gabel von mir gefertigt wurden, konnte ich auch noch verwenden. Ein paar Strass-Steinchen aufs Krönchen und ab aufs Eis zum Fotoshooting.

Und wo wir gerade bei den Pinguinen sind, zeig ich hier noch eine Karte, die meine Kollegen und ich kurz nach Weihnachten im Job erhalten haben.


Auf zur Weihnachtsfeier


Die Mütze ist gebügelt, ich bin bereit für die Weihnachtfeier.

(Die liebe Gabi hat mir die Mütze mit den Hotfix-Steinen aufgehübscht, vielen Dank dafür.)

Fallen Wiederholungen auf?


Fällt es eigentlich auf, dass ich dieses Bild bereits in diesem Blog gezeigt habe? Wenn  nicht, dann teile ich gleich auch noch mal ein Video von Christoph Böll.



Ich denke, die nächsten Tage hole ich die  drei DVDs "SINNLICHKEIT STAHL" wieder hervor und werde mir das noch mal anschauen.

Und das hier gefällt mir noch besser:

 

Träumen von der Sonne

Na, wer möchte jetzt nicht auch träumen von der Sonne, ab in den Flieger und in die Wärme? Wie lange ist es her, dass wir von der Sonne geblendet wurden?















Selbstgemachter Anis-Likör



Im letzten Jahr habe ich probeweise eine kleine Portion Anislikör angesetzt und dann zu Weihnachten verschenkt. Da es zurzeit wieder günstige Angebote an aromatischen Gewürzen wie Sternanis und Zimt gibt, habe ich eingekauft. Der Likör war so lecker, dass ich auch dieses Jahr wieder eine Portion herstellen möchte. Und da das Rezept zwar fix gemacht ist, dann aber 4 Wochen ziehen soll und Weihnachten ja bekanntlich so plötzlich kommt, leg ich mal los.




Anis-Likör




20g Sternanis
20g Anis
15g Fenchelsamen
10g Koriander
0,5 Stange Zimt
1 Zitrone (Schale)
150g brauner Kandiszucker
0,7 L Schnaps (z.B. Korn)


4 Wochen ziehen lassen 



Und heute Blumen für alle, die was zu feiern haben.


Und schon wieder ein Jahr vorüber, wo bleibt nur die Zeit? Ich sage Happy Birthday und herzlichen Glückwunsch an alle, die heute was zu feiern haben.

Heute ein Blümchen zum 400sten Post


Dies hier ist der 400ste Post auf meinem Blog, ich kann es selbst kaum glauben was sich da in den Jahren angesammelt hat. Mir macht es selbst Freude in den einzelnen Beiträgen zu klicken,und die Rezepte sind immer wieder gut zum Nachkochen. Heute gab es übrigens die Kürbissuppe aufgewärmt und das hat richtig schön von innen gewärmt, schon in der Früh, so wie den ganzen Tag über, war mir kalt. Kein Wunder eigentlich, denn so richtig toll war das Wetter nicht. Den Regenschirm konnte man gut gebrauchen.


Für gute Stimmung jetzt noch etwas Musik. 


Ist es schon soweit?



Oh jeh, sagen jetzt sicher viele. Nicht jetzt schon Schneeflockenmotive, aber ich habe diese kleinen Holzscheibchen mit dem Brennkolben bearbeitet. Brandmalerei war damals als ich Kind war schon mal richtig modern und ich hatte auch früher schon mal Freude daran das Holz mit diesen heißen Messingspitzen zu bearbeiten. Und ich muss sagen, wenn das Wetter noch gut ist, so dass man die Brandmalerei draußen bei Frischluft machen kann, dann hat das was. Der Nachteil ist nämlich, dass es ganz schön stinkt, klar nach verbranntem Holz.






Schnelle Kürbis-Linsen-Suppe


Bisher war der Hokkaidokürbis mein absoluter Favorit bei den verschiedenen Kürbissorten, die man hier so bekommt. Den Butternut-Kürbis habe ich jetzt das erste Mal gegessen, und zwar als wärmende Suppe. Zubereitet ist er fix, die Schale haben wir mit einem Sparschäler prima runter bekommen und die Kerne mit dem Löffel ausgekratzt. Auch das Zerteilen war nicht schwer. 


 Kürbis-Linsen-Suppe

für 2 Personen

2 EL Öl
1 kleine Zwiebel
125 g Schinkenwürfel
400 g Butternut-Kürbis
1/2 rote Paprika
1 TL Currypulver
100 g rote Linsen
1 l Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

Gewürfelte Zwiebel in Öl andünsten, Schinkenwürfel dazugeben und anrösten. Den geschälten und gewürfelten Butternut-Kürbis und die gewürfelte Paprika dazugeben und ca. 5 Minuten unter Rühren dünsten. Mit Currypulver bestäuben und Linsen ebenfalls zugeben. Mit heißer Brühe auffüllen und köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
In 20 Minuten ist die Suppe fertig.

Lange nicht gesehen


Im letzten Monat habe ich hier keine neuen Posts geschrieben, man könnte meinen, ich hätte keine Bilder gemacht oder nix zu berichten, aber das stimmt nicht. Jede Menge war los, in den letzten Monaten sogar, nur fehlte mir die Zeit Bilder auszuwählen, das ist gar nicht so einfach, wie man vielleicht denken könnte.
Vor kurzem hatte ich Besuch von einer Freundin, mit der ich vor einigen Jahren ganz viele kreative Dinge gemacht habe. Sie hat damals in der Nähe gewohnt und so haben wir viel Zeit miteinander verbracht. Nun wohnt sie weiter weg und hat eine süße Tochter. Zusammen mit der Kleinen hat sie mich also nun mal nach ewigen Zeiten besucht. In den paar Stunden haben wir versucht so viel zu quatschen wie geht, dann hat die kleine Dame noch Loom-Armbändchen selbst gemacht. Es waren ihre ersten Loom-Versuche und mit ihren 5 Jahren hat sie das schon richtig gut gemacht. Ganz stolz zeigt sie hier ihre Ausbeute.


Für mich gab es schöne Sonnenblumen, die ich am nächsten Tag dann gleich fotografiert habe.